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29. April – 9. Mai 2026

Keine Kürzung der Leistungsvereinbarung um 17%!

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Beschreibung:

Das Symbol der Oltner Kabarett-Tage ist ein Cornichon, eine saure Gurke. Mitte März wurde uns von Seiten der Stadt Olten ein Entscheid mitgeteilt, welcher selbst für unsere Verhältnisse deutlich zu sauer ist – eine Kürzung der Beiträge (mittels Leistungsvereinbarung) um 10’000 Franken, was also rund 17 Prozent des Unterstützungsbeitrags bedeutet.

Die Oltner Kabarett-Tage sind ein Flaggschiff-Anlass für unsere Dreitannenstadt. Wir setzen uns mit aller Macht für die Unterstützung dieses Traditionsanlasses ein und nutzen unsere sämtlichen Möglichkeiten. Wir hoffen, dass sich möglichst viele Personen mittels unserer Online-Petition äussern und so ein starkes Signal für die Oltner Kabarett-Tage abgeben.

Unsere Hoffnung ist es, dass mittels dieses Drucks die Stadt Olten ihre Haltung überdenkt und ein klares Commitment für diesen Anlass mit rund 120 freiwilligen Helferinnen und rund 1600 Mitgliedern abgibt, sprich von dieser Kürzung absieht.

Die Oltner Kabarett-Tage feiern 2027 ihr 40. Festival, ohne die Zuschüsse der Stadt werden viele geplante Aktionen im Keim erstickt.

Schlussendlich darf auch festgehalten werden, dass die Oltner Kabarett-Tage nicht nur Kosten verursachen, sondern auch Einnahmen generieren. Davon profitieren Gastronomie, Hotels und als Mieterin auch diverse Kulturinstitutionen (also auch die Stadt).

Die geplanten Einsparungen führen über kurz oder lang zu einem Leistungsabbau.

Vorgeschlagene Lösung:

Auf die Kürzung des Beitrags der Stadt Olten von 60’000 auf 50’000 CHF ist zu verzichten. Die Standortattraktivität wird auch durch ein reiches kulturelles Angebot erreicht. Der Stadt Olten muss ein solcher Flaggschiffanlass mit nationaler, teils in-ternationaler Strahlkraft die notwendige Unterstützung wert sein.

Schlussendlich steigen auch in der Kultursparte die Kosten stetig, somit ist eine Kürzung ein absolut falsches Signal.

Wir brauchen Ihre Unterstützung gegen die Beitragskürzung der Stadt Olten!

Unterstützen Sie diesen Traditionsanlass mittels Link zu unserer Online-Petition und äussern Sie sich mit einem starken Signal für die Oltner Kabarett-Tage!

Hier Petition unterstützen!

Ticket-Glücksrad-Aktion im Einkaufszentrum Sälipark!

Sälipark Einkaufszentrum

Am Samstag, 11. April 2026, heisst es im Sälipark Olten: Drehen, jubeln und gewinnen!Zwischen 8 und 15 Uhr steht in der Mall unser grosses Ticket-Glücksrad bereit – und mit etwas Glück sicherst du dir ein Gratis-Ticket für die Oltner Kabarett-Tage!

Ganz egal, ob du Frühaufsteher oder Spätshopper bist – ein kurzer Dreh kann sich richtig lohnen. Der Sälipark übernimmt als neuer Ticketsponsor die Kosten und sorgt damit für noch mehr gute Laune im Shopping-Alltag.

Also: Komm vorbei, dreh am Rad und freu dich auf Kabarett vom Feinsten – präsentiert von den Oltner Kabarett-Tagen und deinem Sälipark Olten.

📍 Wann: Samstag, 11. April 2026, 8–15 Uhr
📍 Wo: In der Mall des Säliparks Olten

Preisträger 2026

Portraitfoto Jess Jochimsen

Die Gesellschaft Oltner Kabarett-Tage zeichnet mit dem diesjährigen Schweizer Kabarett-Preis «Cornichon» den Freiburger Kabarettisten Jess Jochimsen aus. Seine Auftritte und Texte sind vollgepackt mit Weltbetrachtungen, politischer Satire, geprägt von einer klaren, kritischen, aber auch optimistischen Haltung. In seinem aktuellen Programm «Von allen guten Geistern» hinterfragt er, welche Gespenster die Welt belagern und verpackt seine Gedanken in satirische Texte des klassischen Erzählkabaretts, ergänzt mit kurzen «Gstanzl» sowie mit seinen beliebten Alltagsbeobachtungen durch Dias.

Jochimsen ist ein kritischer Weltbetrachter mit dem Blick aufs Detail, welcher keine Hemmungen hat, in seinen Gedanken in die Tiefe zu gehen und der Politik und Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Er ist ein Kabarettist, welcher sich klar von Comedy abgrenzt und nicht auf Lacher spielt, ein philosophischer Denker mit Haltung, kritischen Fragen und klugen Gedanken.
Er erzählt dem Publikum keine Neuigkeiten, legt aber mit seinen fragenden Finger auf die Wunden, geht in die Tiefe und regt das Publikum an, selbst sein Handeln zu hinterfragen. Durch seine ruhige, bestimmte Art und die Abwechslung mit Musik und Dias entsteht ein vielseitiges und auch politisches Programm mit rotem Faden, welches perfekt zum diesjährigen Schwerpunkt «Politische Satire» der Oltner Kabarett-Tage passt.

Quai Cornichon: lebendige Kabarettgeschichte(n) für Mitglieder

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Im Fokus: Urban Priol und Zita Schoch

Volles Haus und beste Stimmung herrschten beim OKT-Event «19. Quai Cornichon» im APA Kulta, der einmal mehr die Bedeutung der Oltner Kabarettage für die Kulturszene unterstrich. Im Zentrum des Abends standen zwei Persönlichkeiten, die auf ganz unterschiedliche Weise zum Gelingen des Festivals beitragen: der deutsche Kabarettist Urban Priol, der 2009 für sein künstlerisches Schaffen mit einem «Cornichon» ausgezeichnet wurde, und die langjährige Bühnenmeisterin Zita Schoch, deren Arbeit hinter den Kulissen viele Jahre unverzichtbar war.

Heddy von Arx portraitierte im ersten Teil des Abends den «Cornichon»-Preisträger Urban Priol, der 2009 für sein langjähriges und prägendes Wirken im deutschsprachigen Kabarett geehrt wurde. Mit seiner scharfsinnigen, wortgewaltigen und politisch pointierten Satire hat er über Jahre hinweg das Publikum begeistert und zum Nachdenken angeregt. Mit verschiedenen Videoaufnahmen der Preisverleihung und seinem damaligen Bühnenprogramm in Olten zeigte sich seine besondere Fähigkeit, aktuelle Themen mit Humor und Tiefgang zu verbinden. Die Auszeichnung würdigte nicht nur seine künstlerische Qualität, sondern auch seine Bedeutung für die Kabarettszene insgesamt.

Hinter den Oltner Kabarett-Tagen steckt nicht nur Bühnenzauber, sondern eine enorme unsichtbare Logistik: Während fast zwanzig Jahren sorgte Bühnenmeisterin Zita Schoch dafür, dass vom Tech-Rider bis zum letzten Blumenstrauss alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort war – oft so reibungslos, dass das Publikum davon nichts mitbekam. Sie koordinierte Künstler, Technik-Teams und Spielorte, organisierte – oft in letzter Minute noch – Requisiten vom Raiffeisenbänkli bis zum Hosengurt, erstellt minutiöse Ablaufpläne und hielt während der Shows als Inspizientin im Regieraum alle Fäden in der Hand.

In ihrem Rückblick erzählt sie von Tonpannen, vergessenen Hemden und Schlagzeugbesen, Staus auf der Autobahn, spontanen Lösungen per Telefon-Soundcheck und Künstlern, die dank perfektem Zusammenspiel von Technik und Organisation dennoch einen souveränen Auftritt hinlegen. Gleichzeitig ist die Zukunft gesichert: Mit Max Huber als Nachfolger Leiter Technik und Bühne, unterstützt von Claudia Schären und einem gut eingespielten Team, wird die anspruchsvolle Arbeit auf mehrere Schultern verteilt – beste Voraussetzungen dafür, dass das Festival auch weiterhin professionell und mit viel Herz hinter den Kulissen läuft.

Der 19. «Quai Cornichon» zeigte eindrücklich, lustvoll und unterhaltsam, dass der Erfolg der Oltner Kabarettage sowohl auf den herausragenden Leistungen der Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne als auch auf dem grossen Engagement der Menschen hinter den Kulissen beruht.

Cornichon-Erwähnung an der Oltner Fasnacht

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Ein Hort von Satire und freier Meinungsäusserung sind traditionell die Schnitzelbänke, so wie an der Oltner Fasnacht. 

Hier ein schönes Beispiel der Fröscheweid Zunft: 

«Mit de Moral esch’s so ne Sach,

die esch ned för jede gmacht.

Wotsch s’letschte Fünnkli no verspele,

tuesch de Donald Trump verehre.

Dr FIFA ehre nöi Peace Prize,

Das esch doch e riise Scheiss. 

Eigentlich sött är becho, 

als Komiker nor s’Cornichon.»

Na ja, eins dürfen wir wohl schon verraten, der US-Präsident wird nicht in die Kränze der Oltner Kabarett-Tage kommen, da fehlt ihm jegliches Talent. Wer aber die Nachfolge von Sarah Hakenberg antritt wird am 4. März, anlässlich der Mitgliederversammlung im Stadttheater Olten verraten. 

Feierliche Übergabe der Oris ProPilot X Miss Piggy Edition-Uhr

Nach den Kabarett-Tagen ist vor den Kabarett-Tagen. So konnte in der Mitte zwischen den beiden Festivals in einem feierlichen Rahmen die Oris Uhr in der Bijouterie Maegli an den glücklichen Gewinner übergeben werden.

Normalerweise verleihen die Oltner Kabarett-Tage jedes Jahr den Schweizerischen Kabarettpreis «Cornichon». Doch in diesem Jahr durften sich die Kabarett-Liebhaberinnen und -Liebhaber auch selbst über einen Preis freuen.

Anlässlich der 38. Oltner Kabarett-Tage haben sich über 1000 Besucherinnen und Besucher am Publikumswettbewerb beteiligt. Der glückliche Gewinner Konrad Schenker durfte am 7. November in der Bijouterie Maegli seinen Preis – eine Oris ProPilot X Miss Piggy Edition Uhr – in Empfang nehmen.

Es ist für die Oltner Kabarett-Tage essenziell, dass es seit Jahren auf ein treues Publikum zählen darf und es auch stets auf die wichtigen, wertvollen Sponsoren vertrauen kann. Ohne diesen Support könnte ein Festival in dieser Grössenordnung nie realisiert werden.

Wir gratulieren an dieser Stelle dem glücklichen Gewinner herzlich und danken von Herzen unserem Sponsor – der Bijouterie Maegli (vertreten durch Dominik Maegli) – für die langjährige Treue.

Selbstverständlich freuen wir uns immer über weitere Sponsoren und sind interessiert an einer spannenden Zusammenarbeit. Gerne stehen wir für Sie für ein Gespräch bereit.

Philipp Müller, Co-Gesamtleiter Oltner Kabarett-Tage
Roméo Garessus, Sales & Trade Marketing Manager Oris Uhren
Sharon Hollinger, Bijouterie Maegli
Konrad Schenker, Preisträger

„Kabarett ist eine Kunstform, die mir sehr gefällt“

Rylana Niklaus_Tochter von Peter Niklaus, Gründer der Oltner Kabarett-Tage

Im Gespräch mit Rylana Niklaus, der Tochter von Peter Niklaus, dem Gründer der Oltner Kabarett-Tage.

Seit über zwei Jahrzehnten bringen die Oltner Kabarett-Tage hochkarätige Kleinkunst nach Olten – mit einem Programm, das genauso mutig wie pointiert ist. Hinter dem traditionsreichen Festival steckt viel Herzblut – und eine Familiengeschichte. Wir haben mit Rylana Niklaus gesprochen.

Frau Niklaus, erinnern Sie sich noch, wie alles begann?

Ja, aber vor allem aus den Erzählungen meines Vaters. Ich war damals erst sechs bis acht Jahre alt. Mein Vater war ein leidenschaftlicher Kabarett-Fan und vor allem Präsident der Kulturförderungskommission. Er wollte etwas für die Stadt tun und fand, dass Olten ein Ort ist, zu dem politische Satire, scharfsinniger Humor und Bühnenkunst sehr gut passt. Aus dieser Idee sind die Oltner Kabarett-Tage entstanden. Anfänglich war alles sehr improvisiert, mit kleinem Budget, aber grossem Enthusiasmus und Begeisterung.

Wie hat Sie das Festival persönlich geprägt?

Ich bin praktisch damit aufgewachsen. Die Künstlerinnen und Künstler, die Diskussionen nach den Auftritten, das Lachen im Publikum – all das hat mich schon früh fasziniert. Kabarett ist für mich nie nur Unterhaltung gewesen, sondern immer auch ein Statement.

Gibt es noch Erinnerungen oder Anekdoten aus früherer Zeit?

Ja, zum Beispiel war in den Anfängen noch vieles Handarbeit. Für den Versand von Werbematerial kam jeweils der ganze Vorstand bei uns daheim zusammen. Der Tisch wurde auf die grösstmögliche Form auseinandergezogen. Stapelweise türmten sich Informationen, Programmangaben, Bestellscheine etc. Hunderte Male umrundeten die Helfer den Tisch und sammelten das Material ein. Am Schluss kam alles in ein Couvert. Jemand klebte Adressetiketten, Absender und Briefmarken auf. Und nach getaner Arbeit gab es etwas zu essen und zu trinken. Es wurde diskutiert und gelacht, während ich ein Stockwerk höher hätte schlafen sollen.

Heute unterstützen Sie die Veranstaltungsreihe aktiv. Was motiviert Sie?

Ich wohne zu weit weg, um aktiv mitzuwirken. So bin ich vor allem als Besucherin am Festival und beim Casting. Ausserdem schaue ich mit meiner Schulklasse entsprechende Jugendprogramme an und mache im Bifangschulhaus fleissig Werbung dafür. Es ist mir wichtig, dieses kulturelle Erbe weiterzutragen. Gerade in Zeiten, in denen vieles polarisiert, ist das Kabarett ein Ort, wo man mit Witz und Verstand zum Denken angeregt wird – und auch mal über sich selbst lachen kann.

Was macht die Oltner Kabarett Tage heute besonders?

Die Mischung! Man bringt etablierte Namen ebenso wie neue Stimmen auf die Bühne. Speziell ist auch das Format «Casting», in dem junge Talente gefördert werden. Auch dieses Jahr hat das Programmteam wieder ein spannendes, vielfältiges Programm zusammengestellt – mit Kabarettistinnen, Kabarettisten und Ensembles, die Haltung zeigen und das Publikum herausfordern.

Wie wichtig sind die Kabarett Tage für Olten?

Ich glaube, es ist inzwischen ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens hier geworden. Es ist ein Ort der Begegnung, des Dialogs – und der gepflegten Frechheit. Das passt zu Olten! Aber das Festival ist auch weit über die Region hinaus bekannt. In Kabarett-Kreisen sogar im ganzen deutschsprachigen Raum. Die Kabarett-Tage sind zum Beispiel Partner des grössten europäischen Humorfestivals, der Lachmesse in Leipzig.

Und was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Dass die Kabarett Tage weiterleben. Dass junge und junggebliebene Menschen entdecken, wie viel Kraft in einem guten Pointenfeuerwerk steckt. Und natürlich: ein volles Haus bei jeder Vorstellung.

Pad Ciao gewinnt das Kabarett-Casting 2025

Pad Ciao Sieger des Kabarett-Castings 2025

Der 26-jährige Basler Pad Ciao hat das 13. Kabarett-Casting gewonnen. Er singt Lieder in einer Mischung aus Bänkelsänger und Harlekin, immer jedoch bissig satirisch und selbstironisch. Diese Mischung hat Jury wie auch Publikum überzeugt. Doch auch die anderen Finalisten Samuel Kilian und Samuel Richner haben das Publikum begeistert.

Weitere Information unter der Casting-Website.

«Cornichon» für Sarah Hakenberg

Sarah Hakenberg, Medienfoto

Die deutsche Kabarettistin Sarah Hakenberg erhält 2025 den Schweizer Kabarett-Preis «Cornichon. Damit wird sie für ihre besondere Mischung aus lieblichem Auftreten und bitterböser Satire ausgezeichnet. Dies gaben die Oltner Kabarett-Tage am 19. März bekannt.

An der Mitgliederversammlung der «Gesellschaft der Oltner Kabarett-Tage» am 19. März wurde das Programm vorgestellt sowie die diesjährige Preisträgerin bekannt gegeben: Die deutsche Kabarettistin, Autorin und Musikerin Sarah Hakenberg wird ausgezeichnet mit dem begehrten Schweizer Kabarett-Preis «Cornichon», verliehen durch die Oltner Kabarett-Tage.

Bitterböse Satire lieblich verpackt

Die Gesellschaft Oltner Kabarett-Tage verleihen der Kabarettistin Sarah Hakenberg den Schweizer Kabarett-Preis «Cornichon». Mit Piano oder auch mal mit Ukulele tritt die zierliche Deutsche liebenswürdig und charmant auf. Doch in raffinierten Protestsongs kritisiert sie mit schwarzem Humor und satirischer Bissigkeit den Rechtsextremismus und die politische Lage. Gesellschaftliche Themen wie Klimaschutz und Gleichberechtigung greift sie mit pointiertem Wortwitz und poetischer Frechheit auf.

Diese Mischung aus bissiger Satire im sanften Gewand und das langjährige künstlerische Schaffen der 1978 in Köln geborenen Sarah Hakenberg überzeugten die Oltner Kabarett-Tage. Somit erhält die renommierte Künstlerin den diesjährigen Schweizer Kabarett-Preis «Cornichon» und einen festen Platz im legendären Quai Cornichon, dem «wall of fame» der Kabarett-Tage in Olten.

Mehr erfahren über die Preisträgerin 2025

Fotos der Preisverleihung vom 14. Mai 2025

Interview mit Sarah Hakenberg im Kulturtipp 11/2025

Oltnerin gewinnt den Stier

Lisa Christ

Die Oltner Kabarett-Tage freuen sich, dass Lisa Christ den Salzburger Stier 2025 erhält. Denn die 1991 in Olten, der Hauptstadt des Kabaretts, geborene Autorin, Slam-Poetin und Kabarettistin gewann 2018 das Kabarett-Casting der Oltner Kabarett-Tage.

Lisa Christ betrat 2007 mit Poetry Slam die Bühne der Wortkunst. Elf Jahre später überzeugte sie in Olten das Publikum und die Fachjury des Casting-Teams mit ihrem Talent und wurde Siegerin des Kabarett-Castings 2018. Rainer von Arx, künstlerischer Leiter der Kabarett-Tage, hält diese Auszeichnung für verdient: «Lisa Christ befasst sich mit grosser Klarheit und Direktheit selbstbewusst mit politischen Themen, speziell der Rolle der Frau in der Gesellschaft. Ihre Inhalte verpackt sie charmant in schöne Texte und eine Rahmengeschichte.»

Bisher schon zwei Oltner:innen ausgezeichnet

Heute gaben die Organisator:innen des Salzburger Stier bekannt, dass sie die Kabarettisten Till Reiners aus Deutschland und Alex Kristan aus Österreich im nächsten Jahr auszeichnen. Den Salzburger Stier 2025 für die Schweiz geht an die in Olten geborene und aufgewachsene Lisa Christ. Zur Erinnerung: Schon 2008 erhielt mit Franz Hohler bereits ein anderer Oltner den begehrten Stier.

Sprungbrett Kabarett-Casting

Die Oltner Kabarett-Tage freuen sich, mit Lisa Christ eine würdige Nachfolgerin für den aktuellen Stierpreisträger Dominik Muheim gefunden zu haben. Auch er hat 2015 in Olten den Castingpreis gewonnen. Dasselbe Sprungbrett nutzte Christoph Simon, der 2018 den Stier erhielt, nachdem er 2014 in Olten zum Casting-Sieger gekürt wurde. Dies zeigt uns, dass das Kabarett-Casting der Oltner Kabarett-Tage eine Talentschmiede für Jungtalente ist. Auch im nächsten Jahr wird im Rahmen der 38. Oltner Kabarett-Tage vom 14. bis 24. Mai 2025 der Gewinner oder die Gewinnerin des Castingpreises 2025 gekürt.

Die Kabarett-Tage freuen sich auf weitere spannende Programme von Lisa Christ und wünschen ihr, dass der renommierte Salzburger Stier ihrer Karriere als Kabarettistin und Spoken-Word-Künstlerin einen weiteren Schub verleihen wird.

Talentschmiede

Beim Kabarett-Casting, das die Oltner Kabarett-Tage 2012 ins Leben gerufen haben, werden die talentiertesten Kabarett-Neulinge gesucht. Das Format erfreut sich grosser Beliebtheit: In der letzten Saison waren fast alle drei Vorrunden und das Finale ausverkauft. Mehr zum Kabarett-Casting: www.kabarett-casting.ch/

Salzburger Stier

Der Salzburger Stier ist der renommierteste Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum. Er wird von der Radiovereinigung AUDS, bestehend aus öffentlich-rechtlichen Radiostationen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol ausgerichtet. Vor 42 Jahren wurde er zum ersten Mal in Salzburg vergeben. Seit 27 Jahren findet die Preisverleihung abwechselnd in drei deutschsprachigen Ländern statt. www.salzburgerstier.org/