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19. – 29. Mai 2027

RÜCKBLICK – Marco Tschirpke: Dichten, bis ich Dresche kriege

Mit trockenem Humor, jazzigen Klavierklängen und bewusst lose verbundenen Lapsusliedern und Gedichte führte Marco Tschirpke durchs Programm. Einen roten Faden gebe es nicht, meinte er gleich selbst, und genau das wurde im Laufe des Abends zum roten Faden.

Das Publikum liess sich treiben zwischen manueller Erziehung, Geschichten von seinen Eltern, Gedanken über den Tod, Abzählreimen für Nonnen und einem Schmalzbrötchen mit Gurke. Auch seine Beobachtung über Basilikum, das er mit Milch gegossen hatte, sorgte für viele Lacher. «Seitdem denke ich, dass Pflanzen laktoseintolerant sind.»

Text © Corina Zingg
Foto © Dieter Graf