Jess Jochimsen, geboren 1970 in München, ist ein deutscher Kabarettist, Schriftsteller und Fotograf. Seit Mitte der 1990er‑Jahre steht er mit literarisch‑humorvollen Programmen auf der Bühne und verbindet darin gesellschaftskritische Beobachtungen mit melancholischem Witz und musikalischen Elementen. Zu seinen bekannten Programmen und Büchern zählen unter anderem Flaschendrehen, Was sollen die Leute denken und Abschlussball, die ihm im deutschsprachigen Raum große Resonanz einbrachten. Jochimsen ist zudem für seine eindringlichen Fotografien bekannt, veröffentlichte mehrere Romane und war Mitbegründer des PEN Berlin.
Die Gesellschaft Oltner Kabarett-Tage zeichnet mit dem diesjährigen Schweizer Kabarett-Preis Cornichon den Freiburger Kabarettisten Jess Jochimsen aus. Er trat 1998 zum ersten Mal in Olten auf. Seither ist er der Stadt treu geblieben und sie ihm auch.
Seine Auftritte und Texte sind vollgepackt mit Weltbetrachtungen, politischer Satire, geprägt von einer klaren, kritischen, aber auch optimistischen Haltung.
In seinem aktuellen Programm «Von allen guten Geistern» hinterfragt er, welche Gespenster die Welt belagern, und verpackt seine Gedanken in satirische Texte des klassischen Erzählkabaretts, ergänzt mit kurzen «Gstanzl», und seinen beliebten Alltagsbeobachtungen durch Dias.



