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19. – 29. Mai 2027

Ein gelungener Besuch von A bis viermal C

Kabarett-Reise vom 12. bis 16. Oktober

Während fünf Tagen besuchten rund 50 Vereinsmitglieder der Oltner Kabarett-Tage die viertgrösste Stadt Deutschlands Köln und durften das Palermo des Rheins auf vielseitige Art und Weise kennenlernen. Doch auch ein Besuch in Aachen stand auf dem Programm und so ergibt sich die Formel A(achen) bis C(öln) in der alten Schreibweise. Die ausstehenden drei C‘s stehen für die überaus kompetente Reiseleitung des Dreigestirns Christa Hirschi, Cornelia Kaeser-Günther und Christine Robert, um in einer Analogie des Kölner Karnevals zu verweilen.

Nach einer angenehmen Hinfahrt mit einem Halt in Mainz, traf die Reisegesellschaft am frühen Montagabend in Köln ein. Bereits beim Nachtessen im Hotel wartete die erste Überraschung: ein Kurzauftritt des Kabarettisten Christoph Sieber wusste zu überzeugen und die Vorfreude auf den Donnerstag, dem Besuch der Fernsehaufzeichnung der „Mitternachtsspitzen“, wachsen.

Kölsch, Küngel und Karneval

„Jeder Mensch kann Kölner werden“, dies wurde auf der kabarettistisch-satirischen Stadtführung mit Hagen Range schnell klar. So wurden die Besonderheiten der Rheinmetropole humoristisch auf die Schippe genommen. Insbesondere der Klüngel, das sehr ausgereizte Beziehungsnetz wird in Köln grossgeschrieben, was ihm auch den Übernamen „Palermo des Nordens“ einbringt. Dass sich hier die Oltner nun dazugesellen dürfen ist sicherlich ein besonderes Privileg und verdient die notwendige passende Zustimmung „Alaaf“!

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Ein weiteres kabarettistisches Highlight stellte das Programm „Natürliche Intelligenz – letzter Versuch“ von Robert Griess im „Senftöpfchen“ dar. Eindrücklich wurde darauf hingewiesen, dass wir es vor der künstlichen doch erst einmal mit der natürlichen Intelligenz versuchen sollten, die ja noch nicht abschliessend ausgereizt wird. Dies sieht man deutlich an den Algorithmen, welche uns immer wieder „passende“ Vorschläge unterbreiten, wie in der Überschrift angedeutet.

Wenn der Kuchen redet, haben die Krümel Sendepause …

Wer an Aachen denkt, kommt am karolingischen Dom Karls des Grossen nicht vorbei. Dieses Bauwerk dominiert die Kurstadt in vieler Hinsicht. Dies hört man bereits beim Geläut. So läuten die Glocken erst fünf Minuten verspätet auf den Dom, was zum oben erwähnten Bonmot führt.
Sendepause hatte auch die Hauptfigur der Kabarett-Komödie „Nö. Eine Entgleisung“ im Düsseldorfer Kom(m)ödchen. Wer kann es ihr in den heutigen, bewegten Zeiten verübeln, wenn man sich all den unerfreulichen News entziehen und sich in die Scheinwelt einer Modelleisenbahn zurückziehen möchte …?

Morgenstund auf dem Schiff, Mitternachtsspitzen im Wartesaal

Um Köln wirklich in seiner Ganzheit zu erfassen, stand am Donnerstag eine Panoramafahrt auf dem Rhein auf dem Programm. In der schönsten Morgensonne präsentierte sich das Panorama der Hansestadt mit dem mächtigen Dom. Zu Füssen des Doms fand sich die Oltner Reisegesellschaft im altehrwürdigen „Wartesaal“ im Hauptbahnhof zur Aufzeichnung der WDR-Satiresendung „Mitternachtsspitzen“ mit Gastgeber Christoph Sieber. Aus der schweizerischen Eisenbahnerstadt schlechthin kommend, fühlten sich alle sofort heimisch und dass die Eidgenossen beim Warm-up noch von verschiedener Seite her sanft auf die Schippe genommen wurde, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Auf jeden Fall war dieser Besuch ein einmaliges Erlebnis und ein wahres Highlight dieser ereignisreichen Reise.

Oltner Kabarett-Tage zu Christoph Sieber möglich und zeigt exemplarisch auf, welchen Stellenwert Olten in der deutschsprachigen Kabarett-Welt geniesst.

Das Oltner Dreigestirn wusste zu überzeugen

In Köln besteht das karnevalistische Dreigestirn aus dem Prinzen, dem Bauern und der Jungfrau. Auf der Kabarett-Reise hatten – wie erwähnt – die drei C‘s den Laden zu jeder Zeit im Griff. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass diese Kabarett-Reise ein absoluter Erfolg war. So durften die drei Damen mit dem grossen Dank noch ein satirisches Geschenk mit kölscher Färbung in Empfang nehmen: „Max un Määtes“ (Max und Moritz) auf Kölsch übersetzt mit der Bitte, dass es in zwei Jahren wiederum auf eine solch gelungene Reise gehen kann.

Sicht auf die Stadt und den Kölner Dom