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Präsentation Festival 2020 – 1. Woche

Autor : OKT - Do, 05.03.2020

Auszüge aus dem Programm der 33. Oltner Kabarett-Tage

Das komplette Programm finden Sie unter «Programm 2020»

Schwerpunkt Bayern

Das Programmteam zum Schwerpunkt Bayern:


«Keine Angst – es wird kein Oktoberfest und Sie müssen auch keine Lederhose oder Dirndl tragen. Doch Bayern ist eine Hochburg und der Freistaat beehrt uns mit gutem Kabarett als Krönung für unser auch sonst tolles Programm.»

(Rainer von Arx)

 

Das Programmteam zum Moderator René Sydow:

«René Sydow ist ein super Polit- und Gesellschaftskabarettist und ein begnadeter und herzlicher Moderator. Er führt dieses Jahr durch die Preisverleihung, die Wunschfeder und durch den Cocktail.»

(Rainer von Arx)


Uta Köbernick

Die Preisträgerin 2020 Schweizer Kabarett-Preis Cornichon über sich selbst:

«Kleinkunst, Nahkunst, Kunst halt.»
«Wegschauen hilft leider nicht, da sieht’s nämlich auch nicht besser aus.»

Und das Bieler Tagblatt:
«Sag, wie leise muss sie werden, damit man sie hört.»

 

Das Programmteam zur Cornichon-Preisträgerin Uta Köbernick:

«Uta Köbernick wird für ihre witzige und zugleich kritisch hinterfragende Arbeit geehrt. Die ausgebildete Schauspielerin verzaubert das Publikum mit Doppelbödigem und Feinsinnigem; krachende Pointen und Brachial-Kritik sind nicht ihre Sache. Auf der Bühne ist Uta Köbernick «noch nicht fertig», wie der Titel ihres aktuellen Programms verrät. Einmal mehr brilliert sie mit subtilem Sprachwitz und gekonnter Wort-Jonglage. Dabei wechseln humorvolle Passagen federleicht mit ernsthaftem Einstehen für eine Überzeugung. Eindringlich werden die Auftritte von Uta Köbernick, wenn sie ihre Texte als Lieder vorträgt und darin ganz fein gesponnen das Politische im Gesellschaftlichen entdeckt.»

(Rainer von Arx)
 

 


Axel Pätz

«Das Niveau singt – Premium Gold»


Das Programmteam zu Axel Pätz

«Mit seinem Lied zum modernen Individualverkehr macht mir Axel Pätz so richtig Freude auf das, was mich noch erwartet. Knapp habe ich dieses Modell nochmals auf später verschoben. Er war bereits auf dieser Bühne und viele erinnern sich sicher an seine witzigen, aber auch tiefsinnigen Texte, sein hervorragendes Klavierspiel und – nicht zu vergessen – den legendären Fussballkommentar! Im jetzigen Programm «Premium Gold» singt und spielt er das Beste aus seinen letzten vier Programmen. Also, was könnte uns Besseres passieren, als nur das Beste vom Guten zu hören und zu sehen.»

(Christa Hirschi)
 

 


Thomas C. Breuer & Bänz Friedli

«Retour, Breuer und Friedli fahren Eisenbahn»


Das Programmteam zu Thomas C. Breuer & Bänz Friedli:


«Zwei Bahnfahrer. Der eine aus Rottweil – und trotzdem bester Schweiz-Kenner – der andere ein Berner und leider YB-Fan. Beide pointiert, manchmal bissig, manchmal auch liebenswürdig. Und immer mit einem Blick auf die Details. Beide routinierte, mit vielen Auszeichnungen belohnte Kabarettisten – beispielsweise haben beide den Salzburger Stier erhalten.
Zu ihrem Programm ein Zitat: Wohin die Reise führt, ist ungewiss. Dass es dabei aber einiges zu lachen gibt, weiss jeder, der die beiden kennt.»

(Claude Schoch)


Olaf Bossi

«Harmoniesüchtig»


Das Programmteam zu Olaf Bossi:

«Olaf Bossi ist Vater und Ehemann, er erzählt humorvoll und sehr lustig aus seinem Alltagsleben. Voll Selbstironie und Witz mit Liebe zum Detail. Da erleben Sie einen herrlichen, gemütlichen Abend mit vielen Lachern. Erziehung, Bildung, Haushalt, Freizeit, einfach das ganze Spektrum eines Mitteleuropäers wird geboten. Ich habe den Abend mit ihm sehr entspannt geniessen können und sehr viel gelacht.»

(Christian Blaser)


Till Reiners

«Bescheidenheit»

 

Das Programmteam zu Till Reiners:

«Till Reiners steht auf der Bühne mit einem sympathischen, spitzbübischen Lächeln auf den Lippen und konfrontiert uns auf seine charmante Art mit seinem kritischen Blick auf Dinge und Zustände, ohne dass er uns den moralischen Zeigefinger vorhält. Er macht Bescheidenheit wieder gross. In seinem neuen Programm trifft er auf sein Lebensgefühl und sucht das Politische im Privaten. Dabei fragt er sich: «Wenn die Welt schlecht ist – warum funktioniert sie dann so gut?» Till Reiners sucht eine Antwort darauf. Ob ihm das wohl gelingt?»

(Käthi Wirz)


Lars Reichow

«Lust»

 

Das Programmteam zu Lars Reichow:

«Was mich an Lars Reichow immer wieder fasziniert, ist seine Spielfreude, mit der er sein Publikum von Beginn weg in seinen Bann zieht. Sein Programm enthält eine Palette mit politischen, gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Themen, die er in Form von Liedern am Flügel oder Geschichten präsentiert. Ich schätze dieses feine Zusammenspiel von Liedern und gesprochenen Texten in seinen Programmen und staune oft ob der Geschwindigkeit, mit der er manche Lieder vorträgt. Lars Reichow ist unheimlich wortgewandt, geistreich und rhetorisch geschult. Oft wirkt es, als ob er mit feinem, ironischem Unterton scheinbar launig-harmlos daherredet, bis er uns die überraschende Pointe präsentiert. Viel Vergnügen mit dem Klaviator aus Mainz!»

(Käthi Wirz)
 


Sebastian Krämer & Marco Tschirpke

«Ich ‘n Lied, du ‘n Lied – Level 2»

 

Das Programmteam zu Sebastian Krämer und Marco Tschirpke:


«Sebastian Krämer und Marco Tschirpke könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein. Der eine tischt uns liebliche Balladen auf, der andere serviert uns mit seinen meist kurzen Lapsusliedern sein ganz eigenes Musikgenre. Auf den zweiten Blick sezieren sie mit ihren unterschiedlich feinen Klingen aber die gleichen Bösartigkeiten. So ergänzen sich die beiden hochbegabten Pianisten optimal und präsentieren uns gemeinsam ein wunderbar abwechslungsreiches Klavierkabarettprogramm.»

(Rolf Wirz)

 

 


Michael Feindler

«Ihr Standort wird berechnet»

 

Das Programmteam zu Micheal Feindler:

«Der junge ehemalige Sprungfeder-Gewinner hat Fragen. Weltklimakatastrophal gesehen ist es fünf vor zwölf, doch welche Zeitzone meinen wir? Ist es in Bangladesch nicht schon viel später? «Ihr Standort wird berechnet» heisst Michael Feindlers Programm, in dem er versucht, eine Standortbestimmung für die Menschheit zu machen. Er argumentiert mit Statistiken und unterbricht immer wieder mit Versen und Liedern, die er auf der Gitarre begleitet. «Ich habe viele Uhren, aber trotzdem keine Zeit», singt er. Sein Thema ist, dass die ökonomischen Zwänge und der politische Wille kaum vereinbar sind. Es scheint ihm ernst zu sein mit seiner Angst, denn er vermittelt uns eine Botschaft, die das Lachen im Hals erstickt.»

(Käthi Wirz)


Valsecchi & Nater

«Macht Liebe!»

 

Das Programmteam zu Valsecchi & Nater:

«Macht Liebe! – ein Titel mit Mehrfachbedeutung. Dem Duo gelingt es vortrefflich, die Wunden und die Wunder der Liebe darzustellen. Pascal Nater ist der Musiker mit der Glatze, eher etwas scheu. Diego Valsecchi ist ausgebildeter Schauspieler, er holt und teilt aus und das in einem wunderbaren Walliserdeutsch. Sie meiden gängigen Politkabarett-Mainstream. Ihr Programm ist bis auf eine homöopathische Dosis Blocher-frei, aber gespickt mit viel Selbstironie.»

(Christa Hirschi)


Manuel Stahlberger

«Eigener Schatten»

 

Das Programmteam zu Manuel Stahlberger:

«Der ruhige, unscheinbare Manuel. Unaufgeregt, mit verblüffendem Tiefgang. Wie er unterschiedliche Themen mit abwechslungsreich gestalteten Elementen künstlerisch leichtfüssig verknüpft. Eine Perle, welche die bunte Vielfalt an Künstlern in unserem Festival hervorragend ergänzt.Was sagt uns das? Unbedingt sehen und dann kommen Sie sicher zum selben Schluss.»

(Christa Hirschi)


Kilian Ziegler

Turmrede

 

 

Das Programmteam zu Kilian Ziegler:


«Den Kili kennt man. Zumindest die meisten aus der Gegend. Ein Einheimischer, fast ein Fusionierter – einer von Trimbach, der jetzt in Olten wohnt. Er hat seine Wurzeln im Poetry Slam und ist 2018 Slam-Schweizer-meister im Einzel und im Team geworden. Zudem hat er noch eine andere, bemerkenswerte Auszeichnung erhalten: 2017 den Fachpreis für Literatur des Kantons Solothurn. Seit 2013 ist er mit seinem Bühnenpartner Samuel Blatter kabarettistisch unterwegs – aktuell schon mit dem dritten Programm. Das Markenzeichen von Kili – Zitat: Wenn es einer mit Worten kann, dann Kilian Ziegler. In atemberaubender Manier verdreht er clever Worte und sorgt mit Wortakrobatik in intelligenter Art und Weise für witzige Pointen.»

(Claude Schoch)


3-Länder-Satire-Gipfel

Gabriel Vetter (CH), Sven Kemmler (D), Stefanie Kerker (D), Elli Bauer (A)

 

Das Programmteam zum Satire-Gipfel:

«Zu Gabriel Vetter muss ich nicht allzu viel sagen. Wer «Vetters Töne» auf Radio SRF 1 hört, kann sich wohl kaum einen geeigneteren Gastgeber für den Satire-Gipfel vorstellen. Seine drei Gäste sind uns sicher etwas weniger bekannt. Es sind:
• der extrem vielseitige Kabarettist Sven Kemmler aus München, der sich selber vielsagend Kulturkomiker nennt;
• die süddeutsche Musik-Kabarettistin Stefanie Kerker;
• die junge Liedermacherin Elli Bauer aus der Steiermark.
Das gibt garantiert einen abwechslungsreichen und bissig-satirischen Abend.»

(Rolf Wirz) 


Martina Schwarzmann

«Genau richtig»

 

Das Programmteam zu Martina Schwarzmann:

«Martina Schwarzmann ist Bauernfrau mit Kindern und allem Drum und Dran. Sie sitzt den ganzen Abend auf einem Barsessel mit Gitarre wie eine Katechetin. Sie erzählt ihre Familien- und Alltagsgeschichten. Aber oha, die Frau hat es in sich. Spitzfindig schält sie Widersprüche in der Kommunikation unter Menschen heraus, hat Schalk, ist sehr kritisch den traditionellen Rollen gegenüber. Eine Frau, die ich mag. Sie ist keine Emanze, aber ganz Mensch, auf Augenhöhe, für ihre Kinder und ihren Ehemann, der bei ihr ganz bayrisch einfach «Mo» heisst. Vergewissern Sie sich selbst und lassen Sie sich nicht vom bayrischen Dialekt abschrecken. Sie passt sich in der Schweiz an und erklärt auch schon mal Wörter.»

(Christian Blaser)

 


Josef Brustmann

«Das Leben ist kurz – kauf die roten Schuh’»

 

Das Programmteam zu Josef Brustmann:

«Josef Brustmann, «der tröstende Stern am konfusen Kabarett-himmel», versucht zu retten, was zu retten ist, mit lautem Singen, Instrumentengetöse und Pfeifen im Wald. Das schreibt die Süddeutsche Zeitung über ihn. Als ich ihn in Leipzig nach etlichen Jahren wieder einmal gesehen habe, hätte ich von ihm nicht so politische und gesellschaftskritische Texte erwartet. Josef Brustmann packt mit seinem Charme, seiner Musik und seinen Gedanken. Er beschreibt die Veränderungen in Deutschland, Europa und der Welt, seine Gefühle zum Rechtsrutsch in Bayern und auf der ganzen Welt. Und er liefert auch Antworten darauf.»

(Rainer von Arx)


Laurin Buser & Fatima Moumouni

«Gold»

 

Das Programmteam zu Laurin Buser & Fatima Moumouni:

«Ich wurde ziemlich nass, als ich das Theater in Rapperswil suchte, in welchem Laurin und Fatima ihren Auftritt hatten. Etwa gleich viel erwartete ich von diesem Auftritt. Aber nein, die zwei verstehen es wunderbar, ein ganzes Programm als Slam-Poetry-Show zu gestalten. Sie sind sich ebenbürtig in ihrem Wortwitz, Poesie und Tiefgang. Ein dynamisches Programm, gespickt mit Humor und wundervollen Wortkreationen. Es wird gerappt und gesungen auf der Bühne, dass es eine wahre Freude ist. Das ist nicht nur ein Programm für Junge, mich hat es gepackt und meine Haare waren rasch wieder trocken.»

(Christa Hirschi)


Basler Palast Ensemble

«Musik, Musik, Musik – Oper frisch gestrichen!»


Das Programmteam zum Basler Palastensemble:

«Das Programm dieses Ensembles ist eine heiter-satirische Gala für Klavier-trio, Überraschungsinstrumente und Moderation mit viel Schwung. Sie werden von diesem schrägen Quartett in Opernhäuser und Konzertsäle entführt, ohne dass Sie sich in Schale stürzen müssen. Das Ensemble hat Stücke bekannter Komponisten humorvoll arrangieren lassen und bringt Sie mit skurrilen Anekdoten dazu garantiert zum Lachen. Für die Oper Zauber-flöte brauchen Sie zum Beispiel kein Sitzleder, sie dauert lediglich rund drei Minuten, ist also, wie der Programmtitel verspricht, «frisch gestrichen». Freuen Sie sich auf weitere Stücke wie «Wilhelm Tell, blau an der schönen Donau» nach Gioachino Rossini, «Lohengrins Fehltritt» nach Richard Wagner, «Porgy and Bess rhapsodieren in blue» nach George Gershwin und viele mehr.»

(Käthi Wirz)

 

…und weiter geht es mit der zweiten Woche

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