News

»

Ticketreservationen 2020

Autor : Markus Spielmann – Do, 11.06.2020

Sie haben bereits Tickets für die regulären Oltner Kabarett-Tage reserviert und fragen sich, was nun mit der Reservation passiert?

Die Reservation behält ihre Gültigkeit für das neue Datum, muss aber von Ihnen bestätigt werden. Dazu erhalten Sie von uns eine E-Mail mit entsprechendem Link auf die Ticketreservation. Diesen müssen Sie bestätigen oder wenn Sie die Reservation nicht behalten möchten, freigeben.

Falls Sie keine E-Mail erhalten haben, nehmen Sie bitte mit unserer Geschäftsstelle Kontakt auf.

Für Veranstaltungen die abgesagt werden mussten, sind natürlich hinfällig.

Herzliche Grüsse

Das Team der Oltner Kabarett-Tage

»

NOVEMBER 2020 | OLTNER BONSAI-KABARETT-FESTIVAL

Autor : Peter Brunner – Mi, 06.05.2020

Geschätzte Freundinnen und Freunde der Oltner Kabarett-Tage

Nach der pandemischen Absage präsentieren die 33. Oltner Kabarett-Tage im November das hoffentlich erste, einzige und letzte Oltner Bonsai-Festival!

Konkret heisst das:

Vom 7. bis 12. November sowie am 28. und 30. November 2020 präsentieren wir das Konzentrat des geplanten Festivals.
 
Das Programm beinhaltet die Preisverleihung an Uta Köbernick, die ordentliche Mitgliederversammlung, das Oltner Kabarett-Casting-Finale und wie immer ein hochkarätiges Kabarett-Programm. Wir freuen uns sehr, dass wir mit einem Teil unserer bereits verpflichteten Kabarettistinnen und Kabarettisten neue Termine vereinbaren konnten. Das Programm und die Ersatztermine werden diese Tage bestätigt und in Kürze bekannt gegeben. Die konkreten Reservationen behalten ihre Gültigkeit und können transferiert werden. Falls Sie Tickets bestellt haben, erhalten Sie in den kommenden Wochen von uns eine entsprechende Nachricht.
 

Nun hoffen wir, dass uns die 2. Welle keinen Strich durch die Rechnung macht.

Ein riesengrosses Dankeschön für die Solidarität und das Vertrauen!

Bleibt gesund, bleibt zu Hause und esst Cornichons, die sind gut gegen operative Hektik.

Herzliche Grüsse
Das Leitungsteam der Oltner Kabarett-Tage

 

»

Die 33. Oltner Kabarett-Tage finden nicht wie geplant statt

Autor : Peter Brunner – Sa, 18.04.2020

Geschätzte Freundinnen und Freunde der Oltner Kabarett-Tage

Es hat sich abgezeichnet, aber irgendwie hofften wir, dass es nicht so wird.
Jedoch mit dem aktuellen Beschluss des Bundesrats wird klar: Das Festival vom
6. bis 16. Mai 2020 kann nicht durchgeführt werden.

Dank dem Virus mit mexikanischem Namen müssen die Fans der deutschsprachigen
Pointe etwas Geduld aufbringen, denn das grösste Schweizer Kabarettfestival
lässt sich nicht ohne Widerstand absagen.

Deshalb arbeiten wir im Moment mit Hochdruck daran, im Herbst-Winter eine
Bonsai-Version des Festivals oder Einzelabende zu organisieren; einerseits um
die ordentliche Mitgliederversammlung durchzuführen und andererseits um der
Preisverleihung, ein paar wichtigen Veranstaltungen, auch aus dem Bayern-Special
oder dem Kabarett-Casting einen würdigen Rahmen zu verleihen. Das
Rahmenprogramm dazu wird bekannt gegeben, sobald die Möglichkeiten und Termine
geklärt sind. Für einige gut gebuchte Abende werden Verschiebungstermine
gesucht. Konkrete Termine und alle Details können erst kommuniziert werden,
wenn die behördlichen Vorgaben klar sind.

Die Oltner Kabarett-Tage sind ein ausgezeichnetes Live-Erlebnis, welches von
der Interaktion mit dem Publikum lebt. Das soll auch so bleiben.

Ein riesengrosses Dankeschön für die Solidarität und das Vertrauen!

Bleibt gesund, bleibt zu Hause und esst Cornichons, die sind gut gegen operative Hektik.

Herzliche Grüsse
Das Leitungsteam der Oltner Kabarett-Tage

 

»

War der Sieg vorprogrammiert?

Autor : Andreas Stettler – Mi, 11.03.2020

Darf man das Wort «Rampensau» in den Mund nehmen? Wenn man damit Nina Wägli meint, ist es auf jeden Fall positiv gemeint! Die unter anderen bei Dimitri ausgebildete Clownin aus Bern lud das Schwager Theater mit einer enormen Energie auf und verhedderte sich so köstlich in den Herausforderungen des Lebens, dass sie es in den Final schaffte.

Nina Wägli  Gregor Stäheli

Nina Wägli | Gregor Stäheli

Natürlich ging bei dieser Wahl durch Jury und Publikum alles mit rechten Dingen zu. Vorprogrammiert, und zwar schon im Mutterleib, sind laut Wägli aber die und Schwierigkeiten und Sorgen jedes einzelnen Menschen, trotz Personenleit-system und kuriosen «linken-Zeigefinger-ins-rechte-Nasenloch-stecken»-Entscheidungshilfen. Eine schwierige Wahl hatten die Abstimmenden auch zwischen Wägli und Gregor Stäheli, der den Abendsieg nur knapp verpasste. Der Dramakönig, der immer und überall einen Grund findet für eine emotionale Übertreibung, war nach 2019 noch einmal in Olten angetreten.

Elena Seeger

Verena Richter | Elena Seeger

Verena Richter liess das Publikum mit ihrer Sprachakrobatik fast schwindlig zurück, nachdem sie ohne Luft zu holen gekonnt Satzstellungen und Wörter komplett verdreht hatte. Elena Seeger, die musikalischste der vier KünsterInnen, sang Lieder über sprechendes Gemüse und ihre eigene Hochzeit, bei der ein kleines Detail vergessen ging: Der Bräutigam.

Jan Rutishauser 

Moderator Jan Rutishauser

Nina Wägli ist nun die zweite Protagonistin im Final des 9. Kabarett-Castings, einer Talentsuche im Rahmen der Oltner Kabarett-Tage. Die oder der dritte Finalteilnehmende wird in der letzten Vorrunde vom 31. März ebenfalls im Schwager Theater an der Industriestrasse 78 in Olten erkoren. Das Final findet im Rahmen der Oltner Kabarett-Tage am 12. Mai statt.

 Weitere Bilder in der Bildergalerie.

Fotos: Dieter Graf

»

Präsentation Festival 2020 – 2. Woche

Autor : OKT – Do, 05.03.2020

Auszüge aus dem Programm der 33. Oltner Kabarett-Tage

Das komplette Programm finden Sie unter «Programm 2020»

Mo 11. Mai 2020, Schützi: Surprise

Die Gebirgspoeten

«Arthrose vom Napf»

 

Das Programmteam zu den Gebirgspoeten:


«Es ist nicht einfach, den Stil und den Humor von Matto Kämpf, Rolf Hermann und Achim Parterre, die sich als Trio Gebirgspoeten nennen, zu beschreiben. Ich versuche es mit dem Videoausschnitt. Das Video stammt nicht aus dem aktuellen Programm. Dieses wird aber sicher nicht weniger skurril und aberwitzig sein – die Gebirgspoeten können nämlich nicht aus ihrer Haut.»

(Rolf Wirz)


Di 11. Mai, Schwager Theater

9. Oltner Kabarett-Casting FINALABEND

Moderation: Jan Rutishauser

 

Das Programmteam zum Kabarett-Casting-Final:

«Wir stehen mitten in der neunten Ausgabe des Kabarett-Castings. Einmal mehr haben wir zwölf sehr unterschiedliche Kabarettistinnen, Kabarettisten und Ensembles eingeladen. Von diesen messen sich jeweils vier an den drei Vorrundenabenden. Den ersten haben Badumts gewonnen. Darauf, wer sonst noch am Final dabei ist, sind wir selber am meisten gespannt. Sicher sind wir, dass es am 11. Mai wieder einen hochstehenden und spannenden Finalabend um den Förderpreis und ein grosses Gurkenglas gibt.»

(Rolf Wirz)

Schülervorstellung nur für Schulen: Mi 13. Mai, Schützi

Alex Porter

«Zauberer, Performer, Theatermacher»
Trotzdem interessiert? Melden Sie sich bei der Geschäftsstelle.


Das Programmteam zur Schülervorstellung mit Alex Porter:


«Alex Porter, ein Zauberer mit über 30-jähriger Bühnenerfahrung, wird unser junges Publikum mit seinen überraschenden Tricks verblüffen und mit seinen lustigen Geschichten verzaubern. Er fasziniert die jungen und älteren Zuschauerinnen und Zuschauer immer wieder mit seiner spielerischen Leichtigkeit.»

(Käthi Wirz)


Mi 13. Mai, Stadttheater

Simon Enzler

«wahrhalsig»

 

 Das Programmteam zu Simon Enzler:

«Dr Appezäller kommt endlich wieder einmal nach Olten. Seit 20 Jahren auf der Bühne – Swiss Comedy-Award, Salzburger Stier, Prix Walo und schliesslich 2012, sein wichtigster Preis: das Cornichon. Am Anfang war sein Markenzeichen das Poltern und Fluchen, und das im schönsten Appenzeller Dialekt. In der Zwischenzeit ist er viel differenzierter, kritischer und satirischer unterwegs – natürlich immer noch durchsetzt mit dem Appenzeller Bauerncharme. In seinem neuen Programm «wahrhalsig» stellt er viele Fragen. Und Zitat: Am Schluss bleibt eine einzige Antwort: Nicht alles, was wahr wird, war gewünscht. Für mich ist Simon Enzler sicher einer meiner Favoriten an diesem Festival.»

(Claude Schoch)


Mi 13. Mai, Schützi

Sarah Hakenberg

«Dann kam lange nichts»

 

Das Programmteam zu Sarah Hakenberg:


«In ihrem neuen Programm beschäftigt sich Sarah Hakenberg vor allem mit ihrem Umzug aus der Grossstadt in die Provinz. «Dann kam lange nichts», hat ihr ein Freund berichtet, der mit der Bahn Deutschland und auch ihre neue Heimat Ostwestfalen bereist hat. Die Texte der kleinen, gewitzten und charmanten Liedermacherin sind heiter und beschwingt, aber auch bitterböse und hinterlistig. Wagen Sie mit Sarah Hakenberg einen Ausflug in die Provinz oder lassen Sie sich von ihr erklären, warum sie nie eine Kreuzfahrt buchen würde.»

(Käthi Wirz)

 


Do 14. Mai, Stadttheater

Gerhard Polt & die Well-Brüder

«40 Jahre Polt und Well-Brüder – Im Abgang nachtragend»
Einschränkung: max. 2 Tickets pro Mitglied

 

Das Programmteam zu Gerhard Polt und den Well-Brüdern:


«Was soll man zu Gerhard Polt und den Well-Brüdern noch sagen? Es gibt wohl keinen, der die Menschen und ihr Verhalten im Alltag so genau beobachten und so präzise in Worte fassen kann, wie Gerhard Polt. Und es gibt wohl kaum eine spielfreudigere und originellere Musik-Combo als die Well-Brüder. Bei dieser Kombination kann wirklich gar nichts schiefgehen.»

(Rolf Wirz)


Do 15. Mai, Schützi: Wunschfeder

Sven Garrecht (Sieger Kabarett-Casting 2019), Bumillo, Jachen Wehrli

Moderation: René Sydow

 

 Das Programmteam zur Wunschfeder:


«Die Wunschfeder läuft jetzt zum dritten Mal. Was gibt es dieses Jahr? Sven Garrecht hat im letzten Jahr das Kabarett-Casting gewonnen und präsentiert jetzt sein erstes Solo-Programm.
Bumillo ist an diesem Abend der Bayer und vertritt die Spoken-Word- und Poetry-Slam-Szene. Er ist mit Philipp Scharrenberg (der im letzten Festival bei uns war) Teil vom Team «PauL – Poesie aus Leidenschaft». Mit diesem wurde er 2009 deutschsprachiger Meister. Inzwischen ist er erfolgreicher Kabarettist und Moderator.
Jachen Wehrli ist erst seit kurzem auf der Bühne. Er bringt sein Burn Out in Textform und macht daraus ein Programm.»

(Rainer von Arx)


Sa 16. Mai, Kulturm Solothurn: zu Gast in

Sven Garrecht, Bumillo


Do 14. Mai, Theaterstudio

Judith Bach

«Claire alleene» – aus lauter Lebenslust»


 

 Das Programmteam zu Judith Bach:


«Man darf sagen, sie hat es geschafft, auch ohne Olli auf der Bühne zu stehen. Als Claire vom Duo Luna-tic tourt sie mit ihrem ersten Soloprogramm «Claire alleene – aus lauter Lebenslust» in der Schweiz und in Deutschland. Die lustige kleine Berlinerin schafft es, dass das Publikum voll in ihre Geschichte mit der Oma Fritz eintaucht, ja sie nimmt einen mit in eine einzigartige Atmosphäre voll Poesie und Witz. Sie berührt und unterhält auch mit ihrem perfekten Klavierspiel und ihrer Stimme – nicht zu vergessen ist ihr Schauspieltalent. Ein Radiohörer schrieb, nachdem er ihr Stück gehört hatte: Ich gratuliere herzlich zu dieser Sendung! Das Beste, was ich seit langem gehört habe (und ich höre jeden Mittwochabend). Weiter so! Stellen Sie sich vor – Sie könnten es nicht nur hören, sondern auch noch sehen!»

(Christa Hirschi)


Do 14. Mai, Schwager Theater

Peter Fischer

«Zweitastengesellschaft»

 

Das Programmteam zu Peter Fischer:


«Peter Fischer war vor zwei Jahren an der Wunschfeder und ist in Olten gut angekommen. Inzwischen hat er ein neues Programm auf die Bühne gebracht. In «Zweitastengesellschaft» hangelt sich Peter Fischer durch
einen Abend voller Witz, Nachdenklichkeit und unterdrückter Wutanfälle. Und ein bisschen Jazz. Er bekennt Farbe, berichtet ungeschminkt von den eigenen (Fehl-)Entwicklungen und benennt dabei schonungslos die Wurzel allen Schwarzweissdenkens: den Klavierunterricht. Ein junger Kabarettist aus Bayern, der sowohl gesellschaftskritische Themen, aber auch einfach mal Unterhaltung bieten kann.»

(Rainer von Arx)
 

 


Fr 15. Mai, Stadttheater: Kabarett-Cocktail

Martin Frank | Alfred Mittermeier | Die Wellküren

 

 Das Programmteam zum Kabarett-Cocktail:

«Der Cocktail ist bayrisch, zu 100 %.
Martin Frank sahen wir im Januar 2018 in Freiburg zum ersten Mal. Er erzählt in seinem zweiten Programm «Es kommt wie’s kommt» unkompliziert und lustig von seinem Leben, vom Zuhause auf dem Bauernhof und unter anderem von der Grossmutter. In der Zwischenzeit gehört er zu den erfolgreichen Jungen in Deutschland: Bayrischer Kabarettpreis, «Prix Pantheon» in Bonn oder der Publikums- und Jurypreis des Grossen Kleinkunstfestivals in Berlin.
Der Zweite ist Politkabarettist Alfred Mittermeier. Er hat BWL studiert und arbeitete längere Zeit als Manager in Unternehmen. Seit 2003 ist er als Solokabarettist unterwegs. Er weiss also, wovon er spricht. Zitat: Sprachlich funkelnd, bissig, zynisch, urkomisch und auch mal hoffnungslos gemein – alles, nur niemals bierernst.
Der Abschluss des Abends ist musikalisch. Die Wellküren. Sie waren vor einigen Jahren schon mal an einem Kabarett-Brunch. Burgi, Bärbi und Moni Well, die Nummern 8, 11 und 15 der 17 Well-Geschwister, machen – Zitat: Mit bayerischem Dreigesang gegen stumpfe Einfalt oder weiblich, wild und well. Ganz sicher ein fulminanter Abschluss dieses abwechslungsreichen Bayern-Kabarett-Cocktails.»

(Claude Schoch)


Fr 15. Mai, Schützi

Robert Griess

«Das Leben ist kein Boni-Hof»

 

Das Programmteam zu Robert Griess:


«Griess ist bitterböse und geht mit der Politik, aber auch mit gesellschaftlicher Verblödung hart ins Gericht. Er scheut sich nicht, sich weit aus dem Fenster zu lehnen. Seine Ironie durchschaut man manchmal erst, wenn der Satz schon vorbei ist. Der Video-Ausschnitt ist aus einem anderen Programm. Der Boni-Hof bleibt dann für die Kabarett-Tage vorbehalten.
Rüsten Sie sich mit wackeren Ohren und schauen Sie der Realität ins Auge.»

(Christian Blaser)
 

 


 Fr 15. Mai, Theaterstudio: Theaterkabarett

Sibylle und Michael Birkenmeier

«schwindelfrei»


 Das Programmteam zu Sibylle und Michael Birkenmeier:


«Die Geschwister Birkenmeier sind Schweizer Urgesteine in der Kabarett-Szene. Die beiden planen aufzuhören. Nutzen Sie also die Gelegenheit, das tief- und scharfsinnige Kabarett-Duo nochmals zu geniessen. Mir ist das Programm, in dem sie alle Zuschauer zu Asylbewerbern machen, bestens in Erinnerung. Es geht unter die Haut. Man muss es aushalten, manch eine Sache ist eine wahre Offenbarung. Der Titel «Schwindelfrei» macht neugierig. Bestens zu empfehlen, nicht nur für Bildungsbürger.»

(Christian Blaser)


 Fr 15. Mai, Vario Bar:

Dominik Muheim und Sanjiv Channa

«Chunnt scho guet»

 

 Das Programmteam zu Dominik Muheim und Sanjiv Channa:

«Dominik Muheim ist eigentlich Lehrer. Er startete seine Kabarett-Karriere erst 2015, als Sieger des Kabarett-Castings. Danach ging es rasant aufwärts. Zusammen mit Sanjiv Channa spielt er das zweite abendfüllende Programm «chunnt scho guet» in der ganzen Schweiz. Da treffen der Lebenskünstler Dominik Muheim auf den Barkeeper Sanjiv Channa. Sie erzählen ironische und amüsante Alltagsgeschichten, in denen sich der Zuschauer bestimmt teilweise wiedererkennen kann. Das Kabarett-Duo bringt eine humorvolle Mischung von Geschichten und Musik auf die Bühne – und beide sind mir auch als Menschen sehr sympathisch.»

(Claude Schoch)


Sa 16. Mai, Stadttheater: Kabarett meets Musik

Secondhand Orchestra

«Sgt. Pepper – Ein Mundartabend»

 

Das Programmteam zum Secondhand Orchestra:


«Letztes Jahr sagten wir bei «Heinz de Specht», vielleicht kommen sie wieder... – Versprechen erfüllt: Roman Ricklin und Daniel Schau haben mit Frölein Da Capo und Adrian Stern ein Quartett gebildet. Aus dem Off kommt noch der Radiogott aus meiner Jugend dazu – nein, sicher nicht Schawinski, sondern FM, François Mürner. Aber schauen Sie selber im Video. Ein Abend mit viel Musik – alle spielen alle Instrumente – dazu super Texte, Zeichnen, Puppenspiel und einer ganz wunderbaren Reise dieses legendären Beatles-Albums. Und gleichzeitig ist es fast wieder ein Schluss. Es ist ihre letzte Show in einem richtigen Theater, bevor das Projekt zu Ende geht.»

(Rainer von Arx)

 



Sa 16. Mai, Schützi

Stefan Waghubinger

«Jetzt hätten die guten Tage kommen können»

 

Das Programmteam zu Stefan Waghubinger:


«Mich fasziniert, wie Stefan Waghubinger in diesem Programm das perfekte Langeweile-Gesicht aufsetzt. Damit spielt er in seiner Lebensgeschichte, die er in der Ich-Form vorträgt. Er lullt einen damit ein, man unterschätzt ihn und zack, brilliert er mit klug analysierten Gedanken, zum Teil auch satirisch hinterhältigen Einlagen, die einen vom Stuhl hauen. Das Ganze ist dank der Ich-Geschichte auch sehr lustig und wunderbar unterhaltend. Ich habe an diesem Abend viel gelacht und kann das Programm sehr empfehlen.»

(Christian Blaser)


Sa 16. Mai, Theaterstudio: fremdsprachiges Programm (F und I)

Silvana Gargiulo & Nina Dimitri

«Il Disastro»


 Das Programmteam zum mehrsprachigen Abend mit Silvana Gargiulo und Nina Dimitri:


«PORCA MISERIA – QUEL DISASTRO!!
So macht sich Silvana Gargiulo auf der Bühne Luft über das, was gleich passiert. Das macht sie auf Italienisch und Deutsch. Schiefgegangen ist etwas beim Vorbereiten ihres Bühnenauftritts mit Nina Dimitri. Und Nina antwortet in Französisch und Deutsch. Ein richtig multisprachiger Abend. Und ein wirklich unterhaltsames, lustiges Programm mit diesen beiden liebenswürdigen Damen. Theaterkabarett vom Allerschönsten.
Der Abend im Theaterstudio dauert nicht so lange. Sie können alle im Anschluss noch ins Stadttheater ins Kabarest, um mit uns allen auf den Abschluss des 33. Festivals anzustossen.»

(Claude Schoch)



 


»

Präsentation Festival 2020 – 1. Woche

Autor : OKT – Do, 05.03.2020

Auszüge aus dem Programm der 33. Oltner Kabarett-Tage

Das komplette Programm finden Sie unter «Programm 2020»

Schwerpunkt Bayern

Das Programmteam zum Schwerpunkt Bayern:


«Keine Angst – es wird kein Oktoberfest und Sie müssen auch keine Lederhose oder Dirndl tragen. Doch Bayern ist eine Hochburg und der Freistaat beehrt uns mit gutem Kabarett als Krönung für unser auch sonst tolles Programm.»

(Rainer von Arx)

 

Das Programmteam zum Moderator René Sydow:

«René Sydow ist ein super Polit- und Gesellschaftskabarettist und ein begnadeter und herzlicher Moderator. Er führt dieses Jahr durch die Preisverleihung, die Wunschfeder und durch den Cocktail.»

(Rainer von Arx)


Uta Köbernick

Die Preisträgerin 2020 Schweizer Kabarett-Preis Cornichon über sich selbst:

«Kleinkunst, Nahkunst, Kunst halt.»
«Wegschauen hilft leider nicht, da sieht’s nämlich auch nicht besser aus.»

Und das Bieler Tagblatt:
«Sag, wie leise muss sie werden, damit man sie hört.»

 

Das Programmteam zur Cornichon-Preisträgerin Uta Köbernick:

«Uta Köbernick wird für ihre witzige und zugleich kritisch hinterfragende Arbeit geehrt. Die ausgebildete Schauspielerin verzaubert das Publikum mit Doppelbödigem und Feinsinnigem; krachende Pointen und Brachial-Kritik sind nicht ihre Sache. Auf der Bühne ist Uta Köbernick «noch nicht fertig», wie der Titel ihres aktuellen Programms verrät. Einmal mehr brilliert sie mit subtilem Sprachwitz und gekonnter Wort-Jonglage. Dabei wechseln humorvolle Passagen federleicht mit ernsthaftem Einstehen für eine Überzeugung. Eindringlich werden die Auftritte von Uta Köbernick, wenn sie ihre Texte als Lieder vorträgt und darin ganz fein gesponnen das Politische im Gesellschaftlichen entdeckt.»

(Rainer von Arx)
 

 


Axel Pätz

«Das Niveau singt – Premium Gold»


Das Programmteam zu Axel Pätz

«Mit seinem Lied zum modernen Individualverkehr macht mir Axel Pätz so richtig Freude auf das, was mich noch erwartet. Knapp habe ich dieses Modell nochmals auf später verschoben. Er war bereits auf dieser Bühne und viele erinnern sich sicher an seine witzigen, aber auch tiefsinnigen Texte, sein hervorragendes Klavierspiel und – nicht zu vergessen – den legendären Fussballkommentar! Im jetzigen Programm «Premium Gold» singt und spielt er das Beste aus seinen letzten vier Programmen. Also, was könnte uns Besseres passieren, als nur das Beste vom Guten zu hören und zu sehen.»

(Christa Hirschi)
 

 


Thomas C. Breuer & Bänz Friedli

«Retour, Breuer und Friedli fahren Eisenbahn»


Das Programmteam zu Thomas C. Breuer & Bänz Friedli:


«Zwei Bahnfahrer. Der eine aus Rottweil – und trotzdem bester Schweiz-Kenner – der andere ein Berner und leider YB-Fan. Beide pointiert, manchmal bissig, manchmal auch liebenswürdig. Und immer mit einem Blick auf die Details. Beide routinierte, mit vielen Auszeichnungen belohnte Kabarettisten – beispielsweise haben beide den Salzburger Stier erhalten.
Zu ihrem Programm ein Zitat: Wohin die Reise führt, ist ungewiss. Dass es dabei aber einiges zu lachen gibt, weiss jeder, der die beiden kennt.»

(Claude Schoch)


Olaf Bossi

«Harmoniesüchtig»


Das Programmteam zu Olaf Bossi:

«Olaf Bossi ist Vater und Ehemann, er erzählt humorvoll und sehr lustig aus seinem Alltagsleben. Voll Selbstironie und Witz mit Liebe zum Detail. Da erleben Sie einen herrlichen, gemütlichen Abend mit vielen Lachern. Erziehung, Bildung, Haushalt, Freizeit, einfach das ganze Spektrum eines Mitteleuropäers wird geboten. Ich habe den Abend mit ihm sehr entspannt geniessen können und sehr viel gelacht.»

(Christian Blaser)


Till Reiners

«Bescheidenheit»

 

Das Programmteam zu Till Reiners:

«Till Reiners steht auf der Bühne mit einem sympathischen, spitzbübischen Lächeln auf den Lippen und konfrontiert uns auf seine charmante Art mit seinem kritischen Blick auf Dinge und Zustände, ohne dass er uns den moralischen Zeigefinger vorhält. Er macht Bescheidenheit wieder gross. In seinem neuen Programm trifft er auf sein Lebensgefühl und sucht das Politische im Privaten. Dabei fragt er sich: «Wenn die Welt schlecht ist – warum funktioniert sie dann so gut?» Till Reiners sucht eine Antwort darauf. Ob ihm das wohl gelingt?»

(Käthi Wirz)


Lars Reichow

«Lust»

 

Das Programmteam zu Lars Reichow:

«Was mich an Lars Reichow immer wieder fasziniert, ist seine Spielfreude, mit der er sein Publikum von Beginn weg in seinen Bann zieht. Sein Programm enthält eine Palette mit politischen, gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Themen, die er in Form von Liedern am Flügel oder Geschichten präsentiert. Ich schätze dieses feine Zusammenspiel von Liedern und gesprochenen Texten in seinen Programmen und staune oft ob der Geschwindigkeit, mit der er manche Lieder vorträgt. Lars Reichow ist unheimlich wortgewandt, geistreich und rhetorisch geschult. Oft wirkt es, als ob er mit feinem, ironischem Unterton scheinbar launig-harmlos daherredet, bis er uns die überraschende Pointe präsentiert. Viel Vergnügen mit dem Klaviator aus Mainz!»

(Käthi Wirz)
 


Sebastian Krämer & Marco Tschirpke

«Ich ‘n Lied, du ‘n Lied – Level 2»

 

Das Programmteam zu Sebastian Krämer und Marco Tschirpke:


«Sebastian Krämer und Marco Tschirpke könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein. Der eine tischt uns liebliche Balladen auf, der andere serviert uns mit seinen meist kurzen Lapsusliedern sein ganz eigenes Musikgenre. Auf den zweiten Blick sezieren sie mit ihren unterschiedlich feinen Klingen aber die gleichen Bösartigkeiten. So ergänzen sich die beiden hochbegabten Pianisten optimal und präsentieren uns gemeinsam ein wunderbar abwechslungsreiches Klavierkabarettprogramm.»

(Rolf Wirz)

 

 


Michael Feindler

«Ihr Standort wird berechnet»

 

Das Programmteam zu Micheal Feindler:

«Der junge ehemalige Sprungfeder-Gewinner hat Fragen. Weltklimakatastrophal gesehen ist es fünf vor zwölf, doch welche Zeitzone meinen wir? Ist es in Bangladesch nicht schon viel später? «Ihr Standort wird berechnet» heisst Michael Feindlers Programm, in dem er versucht, eine Standortbestimmung für die Menschheit zu machen. Er argumentiert mit Statistiken und unterbricht immer wieder mit Versen und Liedern, die er auf der Gitarre begleitet. «Ich habe viele Uhren, aber trotzdem keine Zeit», singt er. Sein Thema ist, dass die ökonomischen Zwänge und der politische Wille kaum vereinbar sind. Es scheint ihm ernst zu sein mit seiner Angst, denn er vermittelt uns eine Botschaft, die das Lachen im Hals erstickt.»

(Käthi Wirz)


Valsecchi & Nater

«Macht Liebe!»

 

Das Programmteam zu Valsecchi & Nater:

«Macht Liebe! – ein Titel mit Mehrfachbedeutung. Dem Duo gelingt es vortrefflich, die Wunden und die Wunder der Liebe darzustellen. Pascal Nater ist der Musiker mit der Glatze, eher etwas scheu. Diego Valsecchi ist ausgebildeter Schauspieler, er holt und teilt aus und das in einem wunderbaren Walliserdeutsch. Sie meiden gängigen Politkabarett-Mainstream. Ihr Programm ist bis auf eine homöopathische Dosis Blocher-frei, aber gespickt mit viel Selbstironie.»

(Christa Hirschi)


Manuel Stahlberger

«Eigener Schatten»

 

Das Programmteam zu Manuel Stahlberger:

«Der ruhige, unscheinbare Manuel. Unaufgeregt, mit verblüffendem Tiefgang. Wie er unterschiedliche Themen mit abwechslungsreich gestalteten Elementen künstlerisch leichtfüssig verknüpft. Eine Perle, welche die bunte Vielfalt an Künstlern in unserem Festival hervorragend ergänzt.Was sagt uns das? Unbedingt sehen und dann kommen Sie sicher zum selben Schluss.»

(Christa Hirschi)


Kilian Ziegler

Turmrede

 

 

Das Programmteam zu Kilian Ziegler:


«Den Kili kennt man. Zumindest die meisten aus der Gegend. Ein Einheimischer, fast ein Fusionierter – einer von Trimbach, der jetzt in Olten wohnt. Er hat seine Wurzeln im Poetry Slam und ist 2018 Slam-Schweizer-meister im Einzel und im Team geworden. Zudem hat er noch eine andere, bemerkenswerte Auszeichnung erhalten: 2017 den Fachpreis für Literatur des Kantons Solothurn. Seit 2013 ist er mit seinem Bühnenpartner Samuel Blatter kabarettistisch unterwegs – aktuell schon mit dem dritten Programm. Das Markenzeichen von Kili – Zitat: Wenn es einer mit Worten kann, dann Kilian Ziegler. In atemberaubender Manier verdreht er clever Worte und sorgt mit Wortakrobatik in intelligenter Art und Weise für witzige Pointen.»

(Claude Schoch)


3-Länder-Satire-Gipfel

Gabriel Vetter (CH), Sven Kemmler (D), Stefanie Kerker (D), Elli Bauer (A)

 

Das Programmteam zum Satire-Gipfel:

«Zu Gabriel Vetter muss ich nicht allzu viel sagen. Wer «Vetters Töne» auf Radio SRF 1 hört, kann sich wohl kaum einen geeigneteren Gastgeber für den Satire-Gipfel vorstellen. Seine drei Gäste sind uns sicher etwas weniger bekannt. Es sind:
• der extrem vielseitige Kabarettist Sven Kemmler aus München, der sich selber vielsagend Kulturkomiker nennt;
• die süddeutsche Musik-Kabarettistin Stefanie Kerker;
• die junge Liedermacherin Elli Bauer aus der Steiermark.
Das gibt garantiert einen abwechslungsreichen und bissig-satirischen Abend.»

(Rolf Wirz) 


Martina Schwarzmann

«Genau richtig»

 

Das Programmteam zu Martina Schwarzmann:

«Martina Schwarzmann ist Bauernfrau mit Kindern und allem Drum und Dran. Sie sitzt den ganzen Abend auf einem Barsessel mit Gitarre wie eine Katechetin. Sie erzählt ihre Familien- und Alltagsgeschichten. Aber oha, die Frau hat es in sich. Spitzfindig schält sie Widersprüche in der Kommunikation unter Menschen heraus, hat Schalk, ist sehr kritisch den traditionellen Rollen gegenüber. Eine Frau, die ich mag. Sie ist keine Emanze, aber ganz Mensch, auf Augenhöhe, für ihre Kinder und ihren Ehemann, der bei ihr ganz bayrisch einfach «Mo» heisst. Vergewissern Sie sich selbst und lassen Sie sich nicht vom bayrischen Dialekt abschrecken. Sie passt sich in der Schweiz an und erklärt auch schon mal Wörter.»

(Christian Blaser)

 


Josef Brustmann

«Das Leben ist kurz – kauf die roten Schuh’»

 

Das Programmteam zu Josef Brustmann:

«Josef Brustmann, «der tröstende Stern am konfusen Kabarett-himmel», versucht zu retten, was zu retten ist, mit lautem Singen, Instrumentengetöse und Pfeifen im Wald. Das schreibt die Süddeutsche Zeitung über ihn. Als ich ihn in Leipzig nach etlichen Jahren wieder einmal gesehen habe, hätte ich von ihm nicht so politische und gesellschaftskritische Texte erwartet. Josef Brustmann packt mit seinem Charme, seiner Musik und seinen Gedanken. Er beschreibt die Veränderungen in Deutschland, Europa und der Welt, seine Gefühle zum Rechtsrutsch in Bayern und auf der ganzen Welt. Und er liefert auch Antworten darauf.»

(Rainer von Arx)


Laurin Buser & Fatima Moumouni

«Gold»

 

Das Programmteam zu Laurin Buser & Fatima Moumouni:

«Ich wurde ziemlich nass, als ich das Theater in Rapperswil suchte, in welchem Laurin und Fatima ihren Auftritt hatten. Etwa gleich viel erwartete ich von diesem Auftritt. Aber nein, die zwei verstehen es wunderbar, ein ganzes Programm als Slam-Poetry-Show zu gestalten. Sie sind sich ebenbürtig in ihrem Wortwitz, Poesie und Tiefgang. Ein dynamisches Programm, gespickt mit Humor und wundervollen Wortkreationen. Es wird gerappt und gesungen auf der Bühne, dass es eine wahre Freude ist. Das ist nicht nur ein Programm für Junge, mich hat es gepackt und meine Haare waren rasch wieder trocken.»

(Christa Hirschi)


Basler Palast Ensemble

«Musik, Musik, Musik – Oper frisch gestrichen!»


Das Programmteam zum Basler Palastensemble:

«Das Programm dieses Ensembles ist eine heiter-satirische Gala für Klavier-trio, Überraschungsinstrumente und Moderation mit viel Schwung. Sie werden von diesem schrägen Quartett in Opernhäuser und Konzertsäle entführt, ohne dass Sie sich in Schale stürzen müssen. Das Ensemble hat Stücke bekannter Komponisten humorvoll arrangieren lassen und bringt Sie mit skurrilen Anekdoten dazu garantiert zum Lachen. Für die Oper Zauber-flöte brauchen Sie zum Beispiel kein Sitzleder, sie dauert lediglich rund drei Minuten, ist also, wie der Programmtitel verspricht, «frisch gestrichen». Freuen Sie sich auf weitere Stücke wie «Wilhelm Tell, blau an der schönen Donau» nach Gioachino Rossini, «Lohengrins Fehltritt» nach Richard Wagner, «Porgy and Bess rhapsodieren in blue» nach George Gershwin und viele mehr.»

(Käthi Wirz)

 

…und weiter geht es mit der zweiten Woche

»

Uta Köbernick

Autor : OKT – Di, 03.03.2020

Uta Köbernick gewinnt Cornichon

Der Schweizer Kabarett-Preis Cornichon 2020 geht an Uta Köbernick. Sie wird damit für ihre subtil, witzige und zugleich kritisch, hinterfragende Arbeit geehrt.  

Uta Köbernick ist feinsinnig, musikalisch, witzig, arbeitet mit versponnen Wortspielen und wirkt trotzdem kritisch und hinterfragend. Sie beschreibt das so: Ich singe Widerständchen und sage Sachen! In einem Interview antwortet Uta Köbernick auf die Frage «was machst du eigentlich auf der Bühne»: Kleinkunst, Nahkunst, Kunst halt. Für dieses kabarettistische Schaffen verleiht die Gesellschaft Oltner Kabarett-Tage Uta Köbernick den Schweizer Kabarett-Preis Cornichon 2020.

1976 in Berlin geboren, macht Uta Köbernick die ersten musikalischen Gehversuche schon mit acht Jahren im Kinderchor. Mit 15 schreibt sie ihre ersten Geschichten. 2004 schliesst sie ihr Schauspielstudium in Zürich ab und beginnt beim Berliner Ensemble ihre Bühnenarbeit. 2007 geht sie mit ihrem ersten Soloprogramm «Sonnenscheinwelt» auf Tour. Mit diesem Programm verzaubert Uta Köbernick erstmals an den Kabarett-Tagen das Stadttheaterpublikum. Für dieses Programm erhielt sie den Förderpreis des Deutschen Kleinkunstpreises.

Es folgen weitere Programme, mit denen sie regelmässig auch an den Kabarett-Tagen auftritt: «auch nicht schlimmer: Uta Köbernick singt Rabenlieder» oder «Grund für Liebe – politisch, zärtlich, schön». Daneben spielt Uta Köbernick in verschiedenen anderen Produktionen – meistens im Zusammenspiel mit anderen Künstlerinnen und Künstlern – zum Beispiel mit Gunkl, mit Stephan Waghubinger, mit Manuel Stahlberger. Oder im satirischen Jahresrückblick «Bundesordner», im Liederabend «liederlich» oder auch in vielen Radio- und TV-Formaten wie «Die Anstalt» im ZDF, «Schlachthof» im BR, «Late Update» und Arosa Humorfestival bei TV SRF, «Früh-Stücke» oder «Lied des Tages» im Radio SRF und viele mehr.

Uta Köbernick gewinnt viele Preise, als letzten gewichtigen Preis den Salzburger Stier. Sie war auch nominiert für den Schweizer Kleinkunstpreis und erhält den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Uta Köbernick jongliert mit den Wörtern, sie sucht immer das Doppelbödige. Sie braucht keine brachiale Kritik oder krachende Pointen. Ihre Gedanken fordern zum Nachdenken auf und das ist nicht immer ganz einfach. Sie verpackt vieles in Lieder und begleitet diese mit Gitarre und manchmal auch mit der Geige. So schreibt ein Journalist: «Oft steckt der Witz beim Publikum noch in den Hirnwindungen, wenn Uta Köbernick schon beim nächsten Thema ist.» Sie liebt es, Dinge einfach mal hinzustellen und das Publikum kann es dann von verschiedenen Seiten anschauen.

In letzter Zeit zieht es Uta Köbernick mehr und mehr zu politischen Themen. Ihr Engagement zu «Stuttgart 21», zum Geschäft mit dem Wasser oder generell zur Politik (z.B. mit dem Lied «alles Verbrecher) wird pointierter, unnachgiebiger.

Als Wahlschweizerin hat sie ein spezielles Verhältnis zu ihrer neuen Heimat. Sie formuliert das so: Es gefällt mir hier so gut, dass ich manchmal schweizerischer bin als die Schweizer.

An den Kabarett-Tagen 2020 spielt Uta Köbernick ihr neuestes Programm «Ich bin noch nicht fertig». Sie sagt dazu: «Wegschauen hilft leider nicht, da sieht’s nämlich nicht besser aus». Es ist eine frohe Drohung.

Zitate zu Uta Köbernick:
«Sag, wie leise muss sie werden, damit man sie hört» Bieler Tagblatt / 03.2019
«Der Auftritt ist zu Ende, das Nachdenken bleibt. Verbunden mit dem Wunsch, manche Passagen gleich noch mal zu hören, um ihrer Doppelbödigkeit auf den tiefsten Grund zu gehen.» Frankfurter Allgemeine / 02.2019
«Die Liedermacherin Uta Köbernick stellt eine Diagnose unserer schizophrenen Zeit – ohne Moralin.» Luzerner Zeitung / 09.2015

»

Mitgliederversammlung und Cornichon

Autor : OKT – Di, 03.03.2020

An der Mitgliederversammlung wird üblicherweise bekanntgegeben, wer das Cornichon gewinnt.

Da wegen dem Corona-Virus die Veranstaltung abgesagt werden musste, hier ein kurzes Statement.

 

»

Veranstaltungen Oltner Kabarett-Tage und Corona-Virus

Autor : Peter Brunner – Fr, 28.02.2020

Liebe Kabarett-Freunde

Wir informieren Sie hier laufend über die Situation zur Durchführung der Veranstaltungen der Oltner Kabarett-Tage.

Aktueller Stand 1.3.2020 / 19:00 Uhr:

Wichtig:
Die Mitgliederversammlung vom 3. März 2020 im Stadttheater Olten ist auf einen späteren Termin verschoben!

Dies betrifft auch die Kabarett-Vorstellung, welche jeweils im Anschluss an die Mitgliederversammlung stattfindet.

Aufgrund der dringenden Empfehlung des Kantonsarztes haben wir schweren Herzens entschieden, die Mitgliederversammlung vom nächsten Dienstag abzusagen, bzw. auf einen späteren Termin zu verschieben. Sobald die kantonalen Behörden diesbezüglich Entwarnung geben, wird das neue Datum definiert und kommuniziert.

Die weiteren Veranstaltungen der Oltner Kabarett-Tage werden wie geplant durchgeführt.

Die mit Spannung erwarteten News zum Programm, zum Preisträger und zu den Künstlerinnen und Künstlern werden am Dienstagabend auf unserer Website unter www.kabarett.ch und unserem Facebook-Kanal publiziert.

Vielen Dank für das Verständnis!

Wir informieren Sie laufend mit dem Newsletter und auf der Homepage über die aktuelle Situation.

Empfehlungen für stattfindende Veranstaltungen entnehmen Sie bitte den offiziellen Verhaltensregeln des Bundes. 
Link: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov.html

Wichtig:
Bitte verzichten Sie darauf, zu diesem Thema unsere Geschäftsstelle zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüssen
Der Vorstand 
 


Liebe Kabarett-Freunde

Wir informieren Sie hier über die aktuelle Situation zur Durchführung der Veranstaltungen der Oltner Kabarett-Tage.

Aktueller Stand 29.2.2020 / 12:00 Uhr:

Der Vorstand ist in aktivem Kontakt mit den kantonalen Behörden und den Kantonsärzten.
Die Veranstaltungen der Oltner Kabarett-Tage werden wie geplant durchgeführt.

In Bezug auf die Mitgliederversammlung vom nächsten Dienstag 3. März 2020 steht die Entscheidung über Durchführung und gegebenenfalls Anpassung noch aus.

Wir informieren Sie laufend mit dem Newsletter und auf der Homepage über die aktuelle Situation.

Empfehlungen für stattfindende Veranstaltungen entnehmen Sie bitte den offiziellen Verhaltensregeln des Bundes. 
Links: 
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov.html

Wichtig:
Bitte verzichten Sie darauf, zu diesem Thema unsere Geschäftsstelle zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüssen
Der Vorstand 


Liebe Kabarett-Freunde


Am 28.2.2020 um 10:15 informierte der Bundesrat, dass Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bis am 15. März verboten sind.

Für Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen ist mit den kantonalen Behörden eine Risikoabwägung vorzunehmen.

Dies betrifft also auch unsere Mitgliederversammlung vom 3. März.


Wir stehen aktuell mit den kantonalen Behörden für die Risikoabwägung in Kontakt.

Aktuell gehen wir davon aus, dass wir die Mitgliederversammlung am nächsten Dienstag durchführen können. 

Bitte nehmen Sie vorerst keinen Kontakt mit unserer Geschäftsstelle zu diesem Thema auf.
Wir informieren Sie laufend aktiv weiter.


Peter Brunner

»

Sieg der Superhelden

Autor : Andreas Stettler – Mi, 19.02.2020

Sie nennen sich «Die heldenhaften Zwei», gleiten über die Dächer der Stadt – froh, wenn diese noch trittfeste Ziegel haben und keine glitschigen Solarpanels – und sind mit der noch grade tolerablen Verspätung von drei Minuten zur Stelle, wenn Unholde wehrlose Menschen bedrohen. Wie zum Beispiel Elisabeth, die im Publikum sitzt und die Rolle des Opfers «spielt» und am Ende dann doch eigentlich selber schuld ist, dass ihre Handtasche fehlt.

Badumts Simon & Ingo
Badumts
| Simon & Ingo

Und sich dann von den heldenhaften Zwei anhören muss, wie unsensibel sie doch auf deren gewaltfreie und somit weitgehend wirkungslose Intervention reagiere. Miro Hintermüller und This Wachter alias «Badumts» sind die beiden Superhelden-Softies, die, wenn auch nicht den Kampf gegen das Böse, so doch den 1. Casting-Abend für sich entschieden haben. Jeder, auch Badumts, kriegt eine zweite Chance. Die beiden Winterthurer haben sie nach ihrem ersten Versuch am Casting 2019 wirkungsvoll genutzt.

Sadja Enzen Rüdisühli Fritz!!
Sadja Enzen | Rüdisühli Fritz!!  

Mit auf der Bühne standen Simon & Ingo aus Deutschland, die mit ihrem politischen Liedermacher-Rap-Kabarett «Hippie Hippie Yeah» von Umwelt-, Wirtschafts- und Gesellschaftsthemen sprechsangen. Sadja Enzen regte sich unsäglich über die zynische Frage «Wie gehts dir?» auf, die für Arbeitslose oder Depressive alles nur noch schlimmer macht. Peter Willener alias Rüdisühli Fritz!! schliesslich schlug vor, die Schweiz kurzerhand komplett zuzubetonieren, das gebe auf jeden Fall schön breite Strassen und genügend Parkplätze.

Jan Ruthishauser
Jan Ruthishauser (Moderation)

Badumts sind damit die ersten von drei Finalteilnehmern des 9. Kabarett-Castings, einer Talentsuche im Rahmen der Oltner Kabarett-Tage. Die weiteren werden in den Vorrunden vom 10. und 31. März ebenfalls im Schwager Theater erkoren, wo Jury wie auch Publikum über den Ausgang mitentscheiden.

Weitere Bilder in der Galerie.

Fotos: Dieter Graf

 

»

Lisa Christ gewinnt den JUNGSEGLER

Autor : Edy Müller – Sa, 24.08.2019

Die Gewinnerin des Oltner Kabarett-Castings von 2018, Lisa Christ, ist weiter auf Erfolgskurs. Nachdem sie im Sommer erfolgreich durch die Sendung «Comedy Talent Show» führte, gibt es News von der Bühenwelt:

Lisa Christ gewinnt den «Jungsegler» des nordArt.ch Festivals!

Bei der erstmaligen Durchführung des Jungseglers konnte sie nach der Vorauswahl mit drei anderen Künstlern und Gruppen sich am nordArt Festival präsentieren und wurde von der Jury zur Siegerin erkoren. Nach dem Gewinn des 7. Kabarett-Castings ist dies der zweite wichtige Kleinkunstpreis in der jungen Karriere von Lisa Christ.

Die Begründung der Jury (Barbara Anderhub, Anna Frey und Paul Steinmann):
«Lisa Christ schafft es mit engagierten Texten und einer starken Bühnenpräsenz das Publikum mitzunehmen in die Welt einer jungen Frau, die mit dem Erwachsenwerden ringt. Die Kabarettistin und Slam-Poetin bringt das Publikum spielend dazu, seine eigene Positionen zu überdenken und schafft es immer wieder mit ihrem scharfem Witz zu überraschen. Dass durch ihre wütende Energie immer auch eine Verletzlichkeit durchschimmert, verleiht Lisa Christ noch mehr Dringlichkeit.»

Herzliche Gratulation!

»

Wunschfeder 2019

Autor : Edy Müller – So, 26.05.2019

An der diesjährigen «Wunschfeder» gab es eine Umfrage im Publikum: Welche Künstlerin, welchen Künstler würden Sie gern mit einem abendfüllenden Programm sehen?

Als Antwortmöglichkeit standen die drei auftretenden Künstler des Abends auf dem Wunschzettel: Nektarios Vlachopoulos, Lisa Christ und Christoph Fritz.

Und selbstverständlich konnten auch Namen von anderen Wunschkandidaten aufgeschrieben werden, welche man gerne (wieder) sehen möchte. Und wer den Namen seines Favoriten nicht kannte, konnte ihn auch umschreiben. So wurde «Flüsterfuchs von Stuttgart – Name?» mit dazugezeichneter «Pommesgabel des Teufels» von uns als Michael Krebs identifiziert.

Weitere Wünsche betrafen unter anderem Künstler, die in diesem Jahr (Nessi Tausendschön, Duo luna-tic, Jess Jochimsen, Philipp Weber) oder in früheren Jahren schon bei uns zu Gast waren (Lisa Eckhart, Uta Köbernik, Nico Semsrott).

 

Da uns kein Ensemble mit dem Namen «Bequemere Stühle» bekannt ist, nehmen wir an, dass die Holz-Sitzmöbel gemeint waren. Hier gibt es gute News: Das Schützi-Team ist daran neue Sitze zu besorgen. An den nächsten Kabarett-Tagen wird das Publikum in der Schützi sicher bequemer sitzen.

Bei der Umfrage erhielt Lisa Christ die meisten Stimmen der drei Künstler des Abends:

 

Mehrfachnennungen waren erlaubt. So haben 21 Besucher alle drei angekreuzt. Nur 9 Personen haben offensichtlich keinen der Dreien wieder sehen wollen und haben den Zettel leer abgegeben.

Für alle, die Lisa Christ gerne abendfüllend sehen möchten: Sie kehrt am 23. November ins Schwager Theater zurück, da wo sie im letzten Jahr das Oltner Kabarett-Casting gewonnen hat.

Der Moderator des Abends, Matthias Brodowy, wurde übrigens 8 Mal als Wunsch noch von Hand ergänzt und führt damit die Liste der Nicht-Gelisteten an.


Die Oltner Kabarett-Tage werden diese Wünsche in die Planung der kommenden Festivals einbeziehen. Eine Garantie auf ein Engagement ist der Stimmzettel allerdings nicht.

Bei der letztjährigen Umfrage wurde Peter Fischer am meisten gewünscht. Er wird 2020 an unserem Festival dabei sein. Die Stimme des Publikums kann also etwas bewirken.

Keine Auswirkung auf die kommenden Festivals hat übrigens folgende Mitteilung: